Integrative Arbeit

Kita Kleine Hobbits

Rahmenbedingungen

In der KiTa besteht die Möglichkeit, gefördert durch Mittel des "Förderprogramms der gemeinsamen Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe", Kinder mit Behinderung bzw. von Behinderung bedrohte Kinder in die Gruppe aufzunehmen.

Behindert im Sinne dieser Satzung sind Kinder, bei denen die persönlichen Voraussetzungen des § 39 BSHG für die Gewährung von Eingliederungshilfe in Sonderkindergärten erfüllt sind. Im Rahmen der Aufnahme der Kinder mit Behinderung wird (im Gespräch mit den Eltern) sichergestellt, dass eine heilpädagogische Zusatzkraft vorhanden ist. Die heilpädagogische Kraft ist Bestandteil des Teams, unterscheidet sich jedoch durch ihre vordringliche Aufgabe der Betreuung von Kindern mit Behinderung bzw. von Behinderung bedrohter Kinder. Dies kann durch Förderung des einzelnen Kindes in Kleingruppen geschehen sowie der Begleitung im alltäglichen Gruppengeschehen. Die heilpädagogische Zusatzkraft steht im regelmäßigen Austausch mit den behandelnden Therapeuten, den zuständigen Institutionen sowie den Eltern des Kindes. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Zusatzkraft, die integrative Arbeit transparent zu machen und das Team aktiv mit einzubinden.

Ziele integrativer Erziehung

Unter Integration verstehen wir, dass Kinder mit Behinderung und von Behinderung bedrohte Kinder in die natürliche Lebens- und Lernumwelt nicht behinderter Kinder einbezogen werden und ihnen die volle Teilhabe an sozialer Kommunikation und gemeinsamen Leben innerhalb der KiTa ermöglicht wird.

Durch die gemeinsame Erziehung von Kindern mit Behinderung und nicht behinderter Kinder wird die Chance wahrgenommen, auf das Verhältnis zwischen Menschen mit Behinderung und nicht behinderten Menschen bereits in einer Lebensphase Einfluss zu nehmen, in der die Kinder noch weitestgehend unvoreingenommen und unbelastet auf das "Anderssein" von Mitmenschen reagieren. Gemeinsame integrative Erziehung will Menschen mit Behinderung und nicht behinderten Menschen die Möglichkeit geben, zu lernen, soziale Beziehungen zueinander aufzubauen, die durch unterschiedliche Fähigkeiten und Anerkennung der Beeinträchtigung des einzelnen Kindes, durch persönliche Wertschätzung und gegenseitige Unterstützung gekennzeichnet sind.